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Tradition trifft Innovation

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Freitag, 06.03.2015 - 13:13
Traditionen im Blick: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Eröffnung. © MW

So auch in diesem Jahr. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) legte in seinem Grußwort vor nationalem und internationalem Publikum wiedereinmal ein Bekenntnis zum legalen Waffenbesitz ab: "Wir müssen die Bürger bestmöglich schützen. Das Problem dabei sind jedoch nicht die legalen, sondern die illegalen Waffen!"
Ganz in diesem Sinne soll es daher keine Verschärfung des Waffenrechts geben. Allerdings die konsequente Anwendung der bestehenden Regelungen. Das Nationale Waffenregister und die sicher Aufbewahrung lieferte der Minister als Stichwörter. In diesem Zusammenhang redete er auch einer Weiterentwicklung in Richtung biometriescher Sicherungssysteme das Wort. Worum es dabei eigentlich geht, sprach Herrmann nur indirekt an: "Es gibt bei der IWA Technologien, die den Transport von Waffen sicherer machen können." Im Klartext: Nicht nur bei der Verwahrung, sondern auch beim allgemeinen Umgang mit Waffen soll dem Zugriff und dem Missbrauch durch Unbefugte vorgebeugt werden.
Noch unklarer geriet seine Aussage zu einer speziell bayerischen Diskussion: "Bezüglich der Wildschweinproblematik brauchen wir Lösungen, die mit guter Jägertradition umzusetzen sind." Ob das jetzt für oder gegen den Einsatz von Nachtzieltechnik gemünzt war, ließ der Minister offen.

Noch bis zum Montag zeigen knapp 1.400 Aussteller aus rund 50 Nationen auf über 86.000 Quadratmetern in neun Messehallen Bewährtes und Neues. Dieses Angebot können jedoch ausschließlich Fachbesucher unter die Lupe nehmen, dem breiten Publikum ist der Zutritt verwehrt.
RJE