+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 22.9.2021) +++
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Totes Pferd: Jagdscheinentzug nach Verfahrenseinstellung

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 14.08.2021 - 15:59
Jagdschein-liegt-auf-Holz © Rasso Walch
Der Jäger muss seinen Jagdschein bis März 2023 abgeben.

Im vergangenen Herbst hat ein Jäger bei Rohrbach (Rheinland-Pfalz) ein Pferd mit einem Wildschwein verwechselt und dieses geschossen. Der Waidmann muss nun seinen Jagdschein abgeben. Das berichtet der „SWR“.

Die Staatsanwaltschaft hatte geprüft, ob eine Straftat vorliegt. Die Ermittlungen wurden aber mittlerweile eingestellt, da dem Mann keine grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen war. Trotzdem hat die zuständige Kreisverwaltung den Jagdschein sowie die waffenrechtlichen Erlaubnisse des Jägers bis März 2023 eingezogen.

Versicherung des Jägers zahlte Schadensersatz

Der Jäger hatte angegeben, dass er in der Nacht das Pferd fälschlicherweise für ein Wildschwein gehalten hatte. Die Pferdebesitzer warfen ihm daraufhin vor, grob fahrlässig gehandelt zu haben. Die Versicherung des Jägers habe, nach Angaben der Pferdebesitzer gegenüber dem SWR, Schadensersatz für das tote Tier gezahlt.


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