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Toter Wolf in Niedersachsen ist nicht der gesuchte Problemwolf

Die Suche nach dem bekannten Problemwolf GW717m geht damit weiter. © Erich Marek
Die Suche nach dem bekannten Problemwolf GW717m geht damit weiter.

Der seit Monaten gesuchte Problemwolf GW717m ist nicht tot, dies meldet die Deutsche Presse Agentur. Bei dem am vergangenen Mittwoch in Dörverden auf einer Wiese aufgefundenen verendete Wolf handelt es sich um einen alten Rüden, der vom Truppenübungsplatz Bergen (Niedersachsen) stamme. Der Wolfsrüde GW188m kommt ursprünglich aus Altengrabow (Sachsen-Anhalt) und wurde bereits seit 2012 in Niedersachsen genetisch nachgewiesen.

Nachdem zunächst gemeldet wurde, dass der Wolf erschossen worden sei, korrigierte der niedersächsische Umweltminister Lies dies kurz darauf und gab an, dass der Wolf wohl an einer Bissverletzung verstarb. Die Laboruntersuchung bestätigte diesen Verdacht. Ob der Rüde von einem Hund oder einem anderen Wolf zu Tode gebissen wurde, müssen nun weitere DNA-Untersuchungen zeigen.

Damit geht die Jagd auf den gesuchen Problemwolf weiter. Erst letzte Woche hat das Umweltministerium die Abschussgenehmigung bis zum 30. November 2019 verlängert. dpa/ KF


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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