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Toter Luchs: Pathologisches Gutachten zur Aufklärung

Redaktion jagderleben
am
Donnerstag, 24.06.2021 - 12:05
Luchs-liegend © ©Schmutzler-Schaub - stock.adobe.com
Der Luchs verendete wahrscheinlich an äußerer Gewalteinwirkung.

Am Morgen des 31. Mai fand eine Spaziergängerin bei Menzenschwand (Kreis Waldshut-Tiengen/ Baden-Württemberg) einen toten Luchs am Waldrand. Nach Polizeiangaben besteht der Verdacht, dass der Luchs durch äußere Gewalteinwirkungen verendete. Nach der pathologischen Untersuchung gab die Staatsanwaltschaft Waldhut-Tiengen und die Polizei Freiburg bekannt, dass es sich um einen ein- bis zweijährigen, gesunden Kuder handelte.

Tier verblutete aufgrund äußerer Verletzungen

Das Tier verblutete aufgrund seiner äußeren Verletzungen, welche wahrscheinlich durch einen Streifschuss kamen. Aber auch ein Zusammenstoß mit einem Fahrzeug konnte nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Des Weiteren gab es keine Hinweise darauf, dass der Luchs im Kampf mit einem anderen Tier verwundet wurde. Im Tierkörper wurden winzige Metallteile gefunden, welche zusammen mit den Wundrändern derzeit vom LKA Baden-Württemberg kriminaltechnisch geprüft werden. Diese Untersuchungen sollen darüber Aufschluss bringen, ob mit einer Waffe auf den Luchs geschossen wurde. Leonie Engels


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