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Tote und Verletzte durch Schusswaffen

Geöffnet oder nicht: Eine geladene Waffe gehört nicht ins Auto! Foto: Matthias Meyer © Matthias Meyer


Ein Waidmann aus dem Landkreis Nienburg hat sich versehentlich mit seiner Flinte erschossen. Offenbar hatte der 74-jährige Jäger das ungesicherte Gewehr auf dem Rücksitz seines Austos transportiert. Als er es nach der Rückkehr von einer Jagd beim Aussteigen an sich nehmen wollte, lösten sich zwei Schüsse. Die Schrote verletzten den Mann tödlich.
Mit vollem Vorsatz hat hingegen wohl ein 61-jähriger Jäger im Lankreis Neu-Ulm auf seine von ihm geschiedene vormalige Ehefrau geschossen. Anschließend richtete der Mann die Tatwaffe – einen Revolver – gegen sich selbst. Sein Opfer überlebte den Angriff schwerverletzt, der Täter verstarb. Als Hintergrund werden Besitzstreitigkeiten vermutet.
Völlig unklar war dagegen zunächst, was sich im fränkischen Kitzingen abgespielt hat. Dort wurde eine 60 Jahre alte Frau durch einen Schuss aus einer Pistole ihres fast 90 Jahre alten Vaters getroffen. Die Tochter überlebte, konnte vorerst aber nicht vernommen werden. Ein Unfall wurde von der Polizei nicht ausgeschlossen. Der Schütze, als Jagdscheininhaber legal in Besitz der Waffe, musste nach dem Vorfall ebenfalls in eine Klinik verbracht werden.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden gegen einen 39-Jährigen im Kreis Ansbach (Bayern) eingeleitet. Während einer Hasenjagd hatte ein Schuss aus seiner Waffe einen Mitjäger getroffen, der durch Schrote am Bein verletzt wurde. RJE