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Tote 800-kg-Kuh: Es war ein Wolf

Redaktion jagderleben
am
Sonntag, 04.07.2021 - 08:00
800-Kilo-Kuh-gerissen © Privat
Landwirt Johannes Hempen fand die Mutterkuh lebelos neben seinem Wohnhaus vor.

Ende Mai hat der Landwirt Johannes Hempen aus Wippingen (LK Emsland, Niedersachsen) eine seiner Mutterkühe keine 20 Meter von seinem Wohnhaus entfernt tot aufgefunden (wir berichteten).

Auffällig dabei waren Kratzspuren, die sich am Maul des rund 800 Kilogramm schweren Holstein-Rinds befanden. Außerdem wurden etwa 30 Kilogramm Fleisch aus der Keule herausgerissen. Es lag die Vermutung nahe, dass ein bzw. mehrere Wölfe die Kuh gerissen hatten. Sicher bestätigt werden konnte das aber nicht.

Seit dem Vorfall sind mittlerweile fünf Wochen vergangen, und nun herrscht dank DNA-Nachweis Klarheit. „Es war ein Wolf“, berichtete Matthias Eichler, stellvertretender Pressesprecher des Niedersächsischen Umweltministeriums gegenüber der „NOZ“. Weiter unklar ist jedoch, ob das Tier zum Rudel Herzlake oder zu dem Rudel Werlte gehört.

Totes Fohlen – war auch das ein Wolf?

Am Morgen des 28. Mai ist in Versmold (LK Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) ein totes Fohlen mit schweren Bissverletzungen auf einer Weide gefunden worden. Das Fohlen wurde erst in der Nacht zuvor geboren. Ein Wolfsberater untersuchte den Tierkörper und nahm DNA-Proben. Wie die Besitzerin des Gestüt Hesselteich gegenüber der Redaktion bekannt gab, bestätigte sich der Wolfsverdacht aber nicht: Das Fohlen wurde von einem Fuchs angeschnitten. Unklar ist weiterhin, ob das Fohlen bereits tot geboren worden war. LE


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