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Tödlicher Unfall: Lawine verschüttet Jäger

Die Rettungsmannschaft der Bergrettung rückte trotz anhaltender Lawinengefahr aus. © Bergrettung Abtenau

Bei Abtenau (Salzburg/ Österreich) wurden seit dem 5. Januar zwei einheimische Jäger im Gebiet der Schindlmaisalm vermisst. Laut Polizei waren der 28-Jährige und die 23-Jährige gemeinsam am Samstagvormittag mit Schneeschuhen aufgebrochen. Wie die Salzburger Bergrettung berichtet, befanden die beiden sich auf dem Weg zu einer Wildfütterung auf etwa 900 m Höhe. Als sie gegen Abend nicht zurückgekehrt waren, wurde die Bergrettung informiert.

Waffe führt Suchmannschaft zu Jägern

Das Mobiltelefon des Mannes konnte bereits am Tag des Verschwindens geortet werden. Die Suchaktion mit Hunden wurde allerdings wegen akuter Lawinengefahr abgebrochen. Die Jäger hatten keine Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte bei sich, welche eine Suche unter Umständen erleichtert hätten. Auch am darauffolgenden Tag konnte aufgrund der Unwetterlage keine Suchmannschaft in das fragliche Gebiet ausrücken. Am Nachmittag des 7. Januar gelang es der Rettungsmannschaft mit einem Metalldetektor, die Jagdwaffe des 28-Jährigen zu orten. Die beiden Vermissten wurden daraufhin etwa zwei Meter tief verschüttet, in einer Staublawine gefunden. Sie konnten laut Polizei nur noch tot geborgen werden. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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