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Tödliche Umweltsünden

Einige Zeit kämpfte der Hirsch ums Überleben, ehe er sich strangulierte.


Gefunden wurde das Stück von einem Jungjäger an einem Parkplatz an der Kreisstraße 213 im Wildeshausener Stadteil Bargloy (Kreis Oldenburg). Direkt neben dem Tier hatte jemand verbotener Weise seinen Müll abgeladen. Besonders ärgerlich: "Wenige hundert Meter vom Fundort entfernt befindet sich eine Mülldeponie", berichtet Lars Kosten, Pressesprecher des Hegerings Wildeshausen gegenüber jagderleben.

In dem Abfall befanden sich auch einige Meter Weidezaun. Darin verfing sich der Geweihte. Bei Befreiungsversuchen blieben die Litzen in einem Baum hängen, in der Folge zogen sie sich immer enger um den Träger des Schauflers. Schließlich ist er einige Stunden später erstickt. Damwild kommt in dieser Gegend ab und an als Wechselwild vor, erzählt Kosten abschließend.


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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