Home News Tödliche Büffel-Spritztour

Tödliche Büffel-Spritztour

Massiver Wildwechsel: Die Herde überquert eine befahrere Straße. Foto: Screenshot timesunion © Screenshot

Wie die „timesunion“ berichtet, entkamen dem Farmer George Mesick am Donnerstag (23. April) 15 Wildrinder. Die Einfangversuche des Besitzers blieben jedoch erfolglos. Auf der Flucht durchschwammen die Tiere sogar den Hudson River. Richtig gefährlich wurde es, als die Herde Straßen überquerte. Selbst ein Zaun hielt den 1300 Pfund schweren Stier nicht davon ab, die viel befahrere Interstate 87 zu betreten. „Wie im wilden Westen“, verglich Albany County Sheriff Craig Apple das Geschehen.
Trotz aller Bemühungen der Polizei, konnten die Tiere nicht gestoppt werden. Da die wildgewordene Herde zur Gefahr für die Öffentlichkeit wurde, entschieden sich die Ordnungshüter für den Abschuss. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers wurden Jäger beauftragt, die Rinder zu erlegen. Als die Tiere in ein Bachbett wechselten, fielen die ersten Schüsse. Im Schodack Island State Park streckten Polizisten weitere Bisons.
Die Tötungsaktion schlug vor Ort große Wellen. In einer Pressekonferenz nahm Apple dazu Stellung: „Wir waren nicht in der Lage, sie anders aufzuhalten.“ Rückendeckung bekam er von einem Weidevieh-Experten. Er betonte, dass es sehr schwierig sei, mit derart unkontrollierbaren Tieren umzugehen. Deshalb sei die Tötung richtig gewesen.
MH
Weitere Fotos zum Ausbruch finden Sie hier