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Tod beim Wildern?

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Montag, 26.08.2013 - 17:08
Im August 2013: Die Polizei ermittelt am Ort des Geschehens. Foto: dpa © dpa
Im August 2013: Die Polizei ermittelt am Ort des Geschehens. Foto: dpa

Laut Medienbericht waren die beiden 73 und 51 Jahre alten Männer am vergangenen Samstag in der Nähe der Stadt Brandenburg an der Havel unterwegs um bei Vollmond zu "jagen". Nach ersten Ermittlungen der Polizei hat der 73-Jährige dabei ein Stück Wild erlegt. Er bat dann wohl seinen 51-jährigen Begleiter, das Auto zu holen. Kurze Zeit später lief der Jüngere in der Dunkelheit zu dem gestreckten Tier. Der 73-Jährige vermutete daraufhin ein weiteres Stück Wild und schoss erneut. Der Schuss verletzte den Mann so schwer, dass der herbeigerufene Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Der Schütze kam mit einem Schock in eine Klinik. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
Zunächst hieß es, die Polizei prüfe außerdem, ob die beiden dort überhaupt jagdberechtigt gewesen seien. Mittlerweile gab der Deutsche Jagdverband (DJV) bekannt, dass nach Informationen des Landesjagdverbandes Brandenburg weder Schütze noch Opfer über einen Jagdschein verfügten; die Polizei habe diese Information bestätigt.
PB/JMB