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Tigermücke in Deutschland heimisch

Die Tigermücke hat in Deutschland stabile Populationen entwickelt.


Obwohl die Tigermücke winzig klein ist, gilt sie als eines der gefährlichsten Tiere der Welt. Ursprünglich stammt sie aus dem asiatischem Raum. Sie verbreitet sich durch Frachtlieferungen, da sie nicht sonderlich weit fliegen kann. In Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen sind stabile Popuplationen nachgewiesen worden. Sie fühlt sich an heißen Sommertagen wohl und nutzt zur Eiablage gerne warme, stehende Gewässer. Die Stechmücke ist hoch aggressiv und attackiert mit ihren Stichen auch Menschen.

Viele Krankheitserreger werden durch Tigermücke übertragen

Das Gefährliche an dem Insekt ist: Diverse Krankheiten können von der Tigermücke aufgenommen und über Stiche epidemisch verteilt werden. Unter anderem Zikaviren, aber auch das West-Nil-Virus. Forscher berufen sich darauf, dass für viele der Krankheiten auch tropische Temperaturen benötigt werden. Aber es gibt auch Krankheiten, die bei uns ausbrechen können, wie zum Beispiel das Chikungunya-Virus, der Auslöser des Chikungunyafiebers. Dies ist in Italien und Frankreich schon mehrfach aufgetreten. Zwar verläuft es meist harmlos, es kann allerdings auch zu bleibenden Schäden oder gar dem Tod führen. 


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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