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Tierschutz bei Wildunfällen

Der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) und der Auto Club Europa (ACE) schlagen wegen vermehrter Wildunfälle Alarm. Im letzten Jagdjahr (2008/ 09) wurden allein 27 000 Wildschweine im Straßenverkehr getötet - so viele wie nie zuvor. Die Zahl der Wildunfälle mit Rehen erhöhte sich innerhalb von 15 Jahren um mehr als ein Viertel auf jetzt nahezu 200 000. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Versicherer wurden 2008 knapp 257 000 Wildunfälle mit Sachschäden gemeldet. Die Schadenssumme betrug rund 531 Millionen Euro und liegt damit um knapp acht Prozent höher als im Vorjahr. Schon wegen des weiter wachsenden Straßennetzes sei es dringend notwendig, wenigstens die Durchlässigkeit der Verkehrswege für Wildtiere zu verbessern. Nach Ansicht von DJV und ACE reiche es nicht aus, dass gegenwärtig im Schnitt nur alle 1000 Kilometer Straße eine Querungshilfe vorhanden sei. PB