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Tierschützer verteilen Lose in Reh-Gehege

Rehbock im Gatter mit Losen © Polizeiinspektion Schongau

Zu einem ungewöhnlichen Umweltdelikt kam es am Wochenende in Schongau (Bayern). Unbekannte hatten in einem Rehwild-Gehege Lose verteilt. Wie ein Ermittler der Polizei gegenüber der Redaktion mitteilte, würde der Jäger den Rehbock einzeln in einem Gatter halten, da der Bock nicht ausgewildert werden könne. Der oder die Täter hatten rund 300 Lose – ähnlich denen, die man auf Jahrmärkten erwerben kann – mit der Aufschrift „Tierschutzverein“ in das Gatter geworfen.

Denkbar sei, dass sie damit gegen die Haltugsbedingungen des Rehbocks protestieren wollten. „Ähnliche Aktion seinen in der Gegend unbekannt. Auch am Zaun wurden keine Beschädigungen festgestellt", so der zuständige Polizeibeamte. Gegen den oder die unbekannten Täter wird jetzt aufgrund widerrechtlicher Entsorgung von Abfall ermittelt.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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