"Tierschützer" lassen 4000 Nerze frei

Militante Tierschützer haben sich dazu bekannt, nach einem Einbruch in eine Pelztierfarm bei Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming) 4.000 Nerze freigelassen zu haben. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 180.000 Euro.
2000 Nerze konnten bislang wieder eingefangen werden, etwa 1.800 trächtige Tiere werden noch vermisst. Nach Angaben des Besitzers der Tiere benötigen diese innerhalb von drei Tagen eine Tonne Nahrung. In der Umgebung sollen bereits Hühner und andere Haustiere von Nerzen gerissen worden seien. Da die Tiere das Leben in freier Wildbahn nicht gewohnt sind, sei davon auszugehen, dass mindestens 85 Prozent dem Straßenverkehr zum Opfer fallen oder von Hunden und anderen Tieren getötet würden. Die noch fehlenden Nerze sind nach Angaben eines Polizeisprechers zum Abschuss freigegeben worden. SE

Bild: Zuchtnerze tun sich mit dem Überleben in Freier Natur schwer (Foto: Robert Maier)