Home News Tierrechtler klagen gegen den Einsatz von GPS-Geräten bei Jagd

Tierrechtler klagen gegen den Einsatz von GPS-Geräten bei Jagd

Pointer-GPS-Halsband © liramaigums - stock.adobe.com
GPS-Halsbänder für Jagdhunde werden häufig bei Bewegungsjagden eingesetzt.

Tierrechtsverbände verklagen die kalifornische Behörde wegen der Vorschrift, dass Jagdhunde während der Jagd GPS-Ortungsgeräte tragen dürfen. Wie die New York Times berichtet, hat „Animal Legal Defense Fund“ letzte Woche Klage beim Sacramento Superior Court eingereicht.

Es bezeichnete die Jagdmethode als „ungewöhnlich grausam und unfair“. „Animal Legal Defense Fund“ ist der Auffassung, dass Jagdhunde das Wild bis zur Erschöpfung jagen. Kann diese nicht mehr fliehen, folgen die Jäger dem GPS-Signal, um es dann leichter zu erlegen.

Bereits die zweite Klage gegen GPS-Halsbänder

Der Klage schlossen sich „Public Interest Coalition“ und „Friends of Animals“ an. Sie richtet sich an die kalifornische "Fish & Game Commission". Die Klage besagt, dass die Kommission gegen das staatliche Umweltgesetz verstoße. Es ist das zweite Mal, dass Tierrechtsverbände vor Gericht ziehen, um den Einsatz von GPS-Halsbänder zu verhindern. Die vorherige Klage wurde 2016 eingereicht. Laut New York Times wurde sie damals abgewiesen.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.