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Tierrechtler gegen Präparate in Gaststätten

Da lacht sogar der Keiler: Derartige Präparate möchte PETA gegen "Pappköpfe" austauschen. Foto DW


Dazu heißt es: „Zum neuen Jahr möchten wir Restaurants dabei helfen, tote Dekorationen loszuwerden und tierfreundlich zu handeln“. Anlass dafür ist laut PETA ein Vorfall in New York. Dort sei einer Restaurantbesucherin ein präpariertes Elchhaupt (angeblich 75 Kilo schwer) auf den Kopf gefallen; was der Dame eine Gehirnerschütterung und Nackenschmerzen eingebracht habe. Eigentlich dürfte es der Organisation aber darum gehen, wieder einmal gegen die Jagd zu polemisieren. In der Mitteilung ist im Zusammenhang mit den Präparaten denn auch von einem "Blutsport", an den sie erinnerten, die Rede.
Um die Gaststätten und deren Gäste dürfte es PETA erst in zweiter Linie gehen. Sonst hätte man sicher den Denkfehler bei dieser Aktion bemerkt: Leute, die im Restaurant Gerichte tierischen Ursprungs anbieten oder dort mit Genuss Fleisch verzehren, stören sich wohl eher weniger an Präparaten. Und umgekehrt dürften Präparate in vegetarisch ausgerichteten Gaststätten doch eher eine Seltenheit sein... RJE
 


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