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Tierpflegerin vonWölfen gerissen

In diesem schwedischen Tierpark ereignete sich die Attacke der vermeintlich zahmen Wölfe. Foto: dpa © dpa

In dem schwedischen Tierpark Kolmården – rund 140 Kilometer südlich von Stockholm – wurde am Sonntag, den 17. Juni 2012, eine 30-jährige Wärterin von einem Wolfsrudel getötet. Kollegen fanden die Leiche im Freigehege. Es war der jungen Frau scheinbar nicht mehr möglich, per Funk Hilfe zu rufen. Laut Presseberichten galt sie als erfahren und vertraut im Umgang mit den Grauhunden. Warum das achtköpfige Rudel angriff, ist aufgrund fehlender Augenzeugen unklar. "Wir glauben, dass es sehr schnell gegangen ist", wird der Leiter des Tierparks, Mats Höggren, in der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" zitiert.
Bis zu diesem Vorfall warb Nordeuropas größter Zoo auf der eigenen Webseite mit dem Spruch: "Nahkontakt mit Wölfen". Unter diesem Motto war es Besuchern unter Aufsicht möglich, eine Stunde das Gehege zu betreten. Kleinere Zwischenfälle soll es in der Vergangenheit gegeben haben. Ein 15-jähriges Mädchen wurde vor einiger Zeit gebissen, als es während des Nahkontaktes in Panik geriet. Jetzt hat man sich entschieden, dass Programm auf unbestimmte Zeit auszusetzen.
BS