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Tierisch angriffslustig

Sonderanfertigung: Dies ist die Vollsperrung mit Warnschild. Foto: R. Szkudlarek © R. Szkudlarek

Für Radfahrer gesperrt! Das war die Konsequenz der Stadt Hamm (Nordrhein-Westfalen) nachdem erneut ein Mann angegriffen wurde. Erwischt hat es diesmal Heinrich Wüste aus Bönen (Kreis Unna). Ein bereits bekannter Bussard war für den Übergriff verantwortlich. Der Betroffene als auch seine Frau sehen die Attacke aber nicht weiter dramatisch: „Mein Mann hat ein paar derbe Macken gehabt und das Hemd war ganz blutig“, beschreibt Letztere die Verletzungen. Dennoch bleibt der Fahrradweg bis auf Weiteres gesperrt.
Auch Badende im Kreis Starnberg (Bayern) können sich nicht in Sicherheit wägen. Hier kommt die Gefahr aus dem Wasser und geht von großen Zähnen aus. Medienberichten zu Folge, wurden in der Würm schon zwei Menschen von Bibern gebissen. Ein 26-Jähriger habe eine drei Zentimeter tiefe und vier Zentimeter breite Wunde am Oberschenkel davon getragen. Diese musste im Krankenhaus versorgt werden, berichtet die SZ. Der Expertenrat: Vorsicht vor bissigen Bibern in der Gegend um Stockdorf.
Unverletzt aber dennoch geschockt blieb ein Fahrradfahrer bei Kaltenbronn (Baden-Württemberg). Er machte Bekanntschaft mit einem „narrischen“ Urhahn. Gesehen habe er ihn bei seinen regelmäßigen Radtouren des Öfteren, erklärte er dem „Schwarzwälder Bote“. Vom plötzlichen Angriff sei er aber trotzdem überrascht worden. Nur weil er sein Rad als Schutzschild positionierte, konnte er den angriffslustigen Auerhahn abwehren. Glücklicher Weise seien die heftigen Pickattacken deshalb in die Reifen gegangen. Nach kurzer Verfolgung habe der Hahn schließlich aufgegeben.
MH