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Thüringer Würstchen!

Überschrift aus der Thüringer Allgemeine vom 13. Oktober 2014. Foto: Screenshot TA © Screenshot
Überschrift aus der Thüringer Allgemeine vom 13. Oktober 2014. Foto: Screenshot TA © Screenshot

Überschrift aus der Thüringer Allgemeine vom 13. Oktober 2014. Foto: Screenshot TA

Anhand eines zum radikalen Islam konvertierten Deutschen will er bewiesen haben, dass der Jagdschein eine Methode ist, wie Salafisten und IS-Kämpfer in Deutschland einfach zu legalen Waffen kommen und so für den „Dschihad“ trainieren.
Ein halbes Jahr quälte sich „Max“ vorher zum Jagdscheinkurs und zum Schießen, im April bestand er die Prüfung. An illegale Waffen kommt man allerdings sehr viel schneller, etwa im Bahnhofsviertel größerer Städte. Auch will TA-Starschreiber Scheuka ausgemacht haben, dass ein Polizeiliches Führungszeugnis nicht genügend Aussagekraft habe. Stattdessen habe man im Internet auf Facebook sehen können, wie „Max“ sich zunehmend radikalisierte - nur die Jagdausbilder hätten das nicht gewusst!
Interessant sind die Aussagen von Khaldun Al Saadi, dem Presseverantwortlichen der Alfaruq Moschee in Dresden, der „Max“ als „eigenbrötlerisch, distanziert und absolut unnahbar“ empfand und sagte, dass er sich „nicht am Gemeindeleben beteilt hat“ und auch „nicht in der Gemeinde integriert war“. Stattdessen kündigte „Max“ am 5. 9. seine Arbeit und verschwand in einen „Urlaub“ - davor redete er davon, nach Syrien in den Dschihad zu ziehen. Am Ende entpuppt sich der Fall Max als das, was er wirklich ist: ein gefallenes Mitglied unserer Gesellschaft, das mit einem großen Abgang endlich mal von sich reden machen will. Früher war es der Amoklauf, heute ist es der Tod im Heiligen Krieg! Fatal, dass TA-Chefredakteur Paul-Josef Raue das nicht erkennen wollte und lieber die Jäger ins Visier nahm. Schreiben Sie ihm: chefredaktion@thueringer-allgemeine.de
SN


Den Artikel der "Thüringer Allgemeine" finden Sie hier.