Home News Thomas Schreder & Mechtild Maurer: Gemeinsam für den BJV

Thomas Schreder & Mechtild Maurer: Gemeinsam für den BJV

Redaktion PIRSCH
am
Samstag, 15.02.2020 - 11:25
Thomas Schreder und Mechtild Maurer wollen gemeinsam auch Zukunft die Geschicke des BJV leiten. © Thomas Schreder/ Johannes Dziemballa/ Kathrin Führes
Thomas Schreder und Mechtild Maurer wollen gemeinsam auch Zukunft die Geschicke des BJV leiten.

PIRSCH: Roland Weigert (FW) und Robert Pollner (parteilos), jetzt Sie (CSU) – und gleich im Doppelpack. Wieso so spät, Herr Schreder?
Thomas Schreder: Von spät kann wohl keine Rede sein. Ich habe seit Schrobenhausen stets erklärt – auch öffentlich –, für das Amt des BJV-Präsidenten zur Verfügung zu stehen und zu kandidieren.

PIRSCH: Als Mitglied des BJV-Präsidiums tragen Sie eine Mitverantwortung an der Krise, in der der BJV aktuell steckt. Warum sollte man Sie trotzdem als Präsident wählen?
Thomas Schreder: Ich trage eine Mitverantwortung an der Aufarbeitung der Situation, die Sie Krise nennen. Denn ich bin erst seit 2018 Mitglied des engsten und tatsächlichen Führungsgremiums des BJV. Vom Tag meiner Wahl zum Vizepräsidenten an habe ich gemeinsam mit Mechtild Maurer daran gearbeitet, Klarheit und Transparenz herzustellen und seit dieser Zeit Stück für Stück Einblick in alle Details erhalten. Das war nicht immer einfach. Auch als BJV-Mitarbeiter hatte ich – ähnlich wie zahlreiche Präsiden – keinen umfassenden Einblick in die Gebarung des BJV und schon gar nicht in nunmehr besonders heftig kritisierte Vorgänge. Rückblickend ärgert es mich, dass ich nicht schon früher und energischer nachgefragt habe. Umso stärker ist nun mein Bestreben, die Satzungen und die Geschäftsordnung so zu verbessern, dass Derartiges sich nicht wiederholen kann. Aber es war inhaltlich nicht alles schlecht. Der BJV steht im Vergleich bundesweit ganz gut da. Wenn wir unsere verbandsinternen Fragen gelöst haben und die Strukturen optimiert wurden, werden wir die fachlichen Aufgaben – und da gibt es sicher einiges zu tun – angehen und den BJV weiter vo­
ranbringen. Ich habe eine Fülle an Ideen und Vorhaben, die ich den Delegierten vorstellen werde.

PIRSCH: 2018 sind die Kreisgruppen auf die Barrikaden gegangen und haben den alten Schatzmeister „abgesetzt“. Die letzten Monate waren für Sie ein Spießrutenlauf. Warum wollen Sie sich das weiter antun?
Mechtild Maurer: Am Landesjägertag in Veitshöchheim habe ich den Mitgliedern das Versprechen gegeben, mich für Transparenz und eine satzungsgemäße Mittelverwendung einzusetzen. Und an mein Versprechen halte ich mich. Die Aufgabenstellung war – nicht nur fachlich – enorm und die Entwicklung hochemotional. Die Unterstützung durch die Mitglieder und die Verantwortung, die ich übernommen habe, machen es für mich unerläss­lich, das Begonnene zu einem erfolgreichen Ergebnis zu bringen.

Die Fragen stellte Sascha Numßen.