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Teure Hunderettung

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Freitag, 14.11.2014 - 01:10
Rettungskräfte am Einschlag: Ein Bild vom damaligen Einsatzort. Foto: FW Berlin © FW Berlin
Rettungskräfte am Einschlag: Ein Bild vom damaligen Einsatzort. Foto: FW Berlin

Abgespielt hatte sich der Vorfall im November 2012 an der Revierförsterei „Tegelsee“. Der inzwischen Ex-Mann der Frau war mit dem Terrier „Skipper“ unterwegs, als dieser plötzlich in einem Dachsbau verschwand und nicht wieder herauskam. Wie die Feuerwehr berichtete, ging der Notruf gegen 18.20 Uhr ein. Ingesamt waren 23 Einstzkräfte mit der Rettung des Vierbeiners beschäftigt. Gegen 1.30 Uhr war der Hund befreit. Die Kosten dafür: rund 13.000 Euro.
Das wollte die Veterinärin sich nicht gefallen lassen, zu mal es auch nicht sie gewesen sei, die mit dem Terrier spazieren ging. Ebenfalls war ihrer Auffassung nach der Aufwand unverhältnismäßig. Ein Löschfahrzeug hätte die Feuerwehr zum Beispiel nicht einsetzen müssen. Sie klagte schließlich vor dem Verwaltungsgericht gegen die Rechnung. Die Retter gaben bei der Verhandlung am vergangenen Mittwoch an, dass der Einsatz aufgrund der Dunkelheit und der Erdmassen, die sie bewegten, in diesem Umfang durchaus nötig war. Letzlich einigten sich die Parteien. Aus der Rechnung wurde der Posten für das Löschfahrzeug gestrichen. Übrig bleiben stattliche 10.000 Euro. Zusätzlich muss die Berlinerin zwei Drittel der Verfahrens-Kosten übernehmen. Die Hilfe eines erfahrenen Baujägers wäre wohl günstiger gewesen...
BS