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Test überführt Wolf

am
Mittwoch, 09.09.2015 - 02:00
Dauerhafte Rückkehr in den Freistaat? Dieser Wolf wurde im Mai 2014 im Allgäu nachgewiesen. Foto: LfU © LfU
Dauerhafte Rückkehr in den Freistaat? Dieser Wolf wurde im Mai 2014 im Allgäu nachgewiesen. Foto: LfU

Zugeschlagen hatte Isegrim in der Nacht vom 6. auf 7. August. Ein Schaf war sofort tot, weitere wurden verletzt. Eines so schwer, dass es eingeschläfert werden musste. Die dem Nutztierhalter entstandenen Schäden werden über den „Ausgleichsfonds Große Beutegreifer“ zu 100 Prozent ausgeglichen, heißt es in einer Pressemitteilung des LfU. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine weiteren Erkenntnisse über Sichtungen oder auch Risse von Nutz- oder Wildtieren in der Region. Die Gremien des Wildtiermanagements sowie die Behörden vor Ort seien informiert.
Bei der genetischen Analyse wurden Speichelproben untersucht, die von Mitgliedern des „Netzwerks Große Beutegreifer“ vor Ort sichergestellt wurden. Das Tier könne demnach der Südwestalpen-Population (Italien, Frankreich, Schweiz) zugeordnet werden. Vom LfU wurden weitere genetische Analysen beauftragt, um gegebenenfalls nähere Informationen zu Geschlecht und zur genaueren Abstammung des Wolfes zu erhalten. Die Ergebnisse werden wohl innerhalb der nächsten drei Wochen vorliegen.
PM/BS