Home News Tessiner Hochwildjagd hat juristische Folgen

Tessiner Hochwildjagd hat juristische Folgen

© Günther Karin

Für die Hochwildjagd im eidgenössischen Kanton Tessin stand den dortigen Jägern nur die Zeit vom 1. bis 20. September zur Verfügung. Am Ende der Saison "bläst" dann alljährlich die Tessiner Justiz zur "Jagd" auf die Jäger, um etwaige Verstöße zu ahnden.
Die Bilanz der Tessiner Hochwildjagd sieht demnach in diesem Jahr so aus: Rund 2000 Jäger gingen in der kurzen Zeit auf die Pirsch, erlegten 2686 Stücke Rot-, Gams- und Rehwild. Doch leider nicht immer gesetzesgemäß. Rund 170 Selbstanzeigen wurden erstattet, die Jagdbehörde geht zusätzlich von rund 60 weiteren Vergehen aus. Zwölf Jägern ist bereits das Jagdpatent entzogen worden. Die Gründe: Wilderei, Falsche Angaben in den vorgeschriebenen Formularen, Verwendung illegaler Hilfsmittel oder Jagdausübung während der Nacht. PB/RJE

Bild: Bergjäger mit erlegtem Gams (Foto: Karin Günther)