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Terroristische "Tierrechtler"

Einsatzkräfte beim Löschen des von der ALF gelegten Brandsatzes. Foto: FF Hildesheim © FF Hildesheim

Hinter dem Brandanschlag steckt die ALF (Animal Libaration Front). In einer Aussendung beschreiben die Aktivisten ihr Vorgehen. Man habe zunächst erneut die Füchse der zugehörigen Schliefenanlage befreit und danach eine Bombe mit Zeitschaltuhr gezündet, wodurch das Vereinsheim der Hundeführer vollständig zerstört wurde.
Von der kriminellen Energie erschüttert aber nicht eingeschüchtert initiierte der Verein „Für Jagd in Deutschland“ (FJD) einen Spendenaufruf, dem bereits viele Jägerinnen und Jäger folgten. Doch auch das blieb nicht ohne Reaktionen. Erneut erfolgten Drohungen, man solle es sich gut überlegen, das Vereinsheim wieder aufzubauen und die Schliefenanlage zu reaktivieren. Dabei ruft die ALF öffentlich zu weiteren Straftaten auf. Man habe Adressen von weiteren Übungsanlagen und Nachahmer könnten auch private Anschriften bekommen, um gezielt Aktionen mit wirtschaftlichen sowie privaten Schäden ausüben zu können. Die Betroffenen sprechen längst von Terrorismus.
Dann macht ein Vorfall von gestern Abend besonders nachdenklich. Einem Vorstandsmitglied von FJD löst sich bei der Fahrt mit seinem Geländewagen auf einer Bundestraße im Hamburger Raum ein Reifen. Dieser trifft einen Renault Twingo und verursacht Totalschaden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Nach Aussage des Fahrers wurden die Radmuttern seines Pickups gelockert. Ob es die nächste Tat der ALF war, ist noch unklar.
Der Verein FJD zeigt sich im Gespräch mit der Redaktion kämpferisch. Man wolle jetzt erst recht Spenden sammeln und weiter auf die menschenverachtenden Machenschaften der Aktivisten aufmerksam machen. Spurlos gehen die Geschehnisse aber nicht an allen vorbei. Die Nerven einiger FJD-Funktionäre sind angespannt.
BS