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Teil 2: Toter Jäger, treuer Jagdhund und eine Wolfs-Nachsuche

Redaktion jagderleben
am
Samstag, 28.12.2019 - 07:19
Hund, Wolf, Polizeiauto © jgfoto - stock.adobe.com/ Eike Mross/ Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Jahresrückblick zweites Quartal.

Kurz vor Ostern, am Gründonnerstag 2019 kam es zu einem tödlichen Zwischenfall auf einem Friedhof. Polizisten fühlten sich von einem 77-jährigen Jäger, der dort auf Kaninchen jagte, bedroht und feuerten auf diesen. Der Waidmann verstarb Tage später im Krankenhaus.

Wolf bei Nachsuche getötet

Im Mai wurde in Sachsen-Anhalt ein Wolf im Straßenverkehr angefahren. Ein Team bestehend aus Polizei, Mitarbeitern des Wolfkompetenzzentrums Iden, einem Tierarzt, einem Betäubungsschützen sowie einem Schweißhundführer und dem Jagdpächter suchte das Tier nach. Nachdem der Jagdhund Isegrim gestellt hatte, wurde der Wolf nach Rücksprache mit dem Wolfskompetenzzentrum erlöst.

Jagdhund bewacht toten Jäger tagelang

Eine Geschichte, die ans Herz geht, ereignete sich im Juni. Ein Jäger verstarb im Revier. Seine Hündin wich vier Tage lang nicht von seiner Seite, bis der Leichnahm von einem Landwirt entdeckt wurde. Gegenüber dem Team, das den Mann bergen wollte, verteidigte der Hund sein Herrchen. Das Tier konnte inzwischen glücklicherweise in ein neues Zuhause vermittelt werden.