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Taskforce gegen ASP

Durch die überhöhten Schwarzwildbestände steigt auch die Verbreitungsgefahr der ASP.


Das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern erklärte gestern in einer Pressemitteilung dass man stärker gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) vorgehen möchte. In einer Sitzung des Landtages sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus: „Die Afrikanische Schweinepest ist die derzeit größte Bedrohung für die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland.“ Er warnte vor den Folgen einer Ausbreitung in Deutschland. Viele Landwirtschaftliche Betriebe und die Fleischverarbeitende Industrie seien gefährdet. Allein in Mecklenburg-Vorpommern seien rund 200 Betriebe mit mehr als 800 000 Tieren bedroht.

Zusätzliche Landesmittel gegen ASP

Backhaus hält eine „drastische Reduzierung der Schwarzwildbestände“ für entscheidend. „Hierzu werden wir zusätzliche Landesmittel und eine Taskforce einrichten, die konkrete Maßnahmen schnellstmöglich erarbeitet“, so der Minister. Der „Nordkurier“ berichtet von Geldern in Höhe von zwei millionen Euro. Diese Zahl konnte die Pressesprecherin des Umweltministerium allerdings nicht bestätigen. Aus welchem Personenkreis sich die Taskforce rekrutieren soll ist ebenfalls noch nicht bekannt. Backhaus forderte die übrigen Bundesländer auf, ebenfalls Maßnahmen zu ergreifen. „Mit diesem Programm sind wir Vorreiter – nicht nur in Deutschland.“

Inzwischen gibt es auch die Hoffnung auf einen Impfstoff. In Australien konnten Forscher die genetische Information der ASP entschlüsseln. PM


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