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Sympathie-Trägerinnen

Gruppenbild nur mit Damen: Über 50 Jägerinnen aus Bayern sowie angrenzenden Ländern trafen sich auf Schloss Guteneck. Foto: Dr. Ulrich Heigl © Dr. Ulrich Heigl
Bei der Diskussion wurde kein Blatt vor den Mund genommen: Renate Weber, Dr. Veronika Klickinger, Moderatorin Monika Schwarzenbeck, Dr. Hubertine Underberg und Dr. Miroslav Vodnansky. Foto: JD © JD

Bei der Diskussion wurde kein Blatt vor den Mund genommen: Renate Weber, Dr. Veronika Klickinger, Moderatorin Monika Schwarzenbeck, Dr. Hubertine Underberg und Dr. Miroslav Vodnansky. Foto: JD

Durchaus mit Stolz nannte Renate Weber, Repräsentantin der Bayerischen Jägerinnen, auf dem diesjährigen Herbstforum die Zahlen: Zirka 3.300 Jägerinnen gibt es im BJV (rund acht Prozent aller Mitglieder), Tendenz steigend – so waren unter den im Jahr 2011 registrierten 1.823 Neumitgliedern immerhin 267 weiblichen Geschlechts (14,6 %).
Ort des im zweijährigen Turnus stattfindenden Treffens war vom 12. bis 14. Oktober Schloss Guteneck bei Nabburg in der Oberpfalz. Im Mittelpunkt des fachlichen Teils stand die jagdliche Ethik. Vor einem internationalen Publikum, unter den rund 160 Gästen waren Teilnehmerinnen aus Tschechien, der Slowakei, Ungarns, Kroatiens, Österreichs sowie der Schweiz, hielt der renommierte Wildbiologe Dr. Miroslav Vodnansky den Einführungsvortrag.
Im Rahmen einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden zentrale Punkte rund um „Jagd und Ethik“, unter anderem die Frage nach der Notwendigkeit von Nachtzielgeräten sowie die Schwarzwildbejagung engagiert erörtert. Da damit eng das Ansehen der Jagd und der Jägerschaft verknüpft ist, wurde auf die enorme Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit verwiesen. Man müsse die Information der nichtjagenden Bevölkerung dringend intensivieren und hier sehe man die Jägerinnen als Sympathieträgerinnen durchaus an vorderster Stelle. Dies wurde auch vor Ort gleich umgesetzt. Auf dem Schlossgelände präsentierten sich am Familiennachmittag Bläsergruppen, es gab eine Jagdhunde-Pfostenschau sowie eine von den bestaunte Flugvorführung von Greifvögeln. Etliche Stände mit jagdlichem Zubehör - von Jagdschmuck bis hin zu Geländewagen - luden ein zu Information wie zum Kauf und selbstverständlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Ein weiterer Höhepunkt war eine kurzweilig präsentierte Modenschau heimischer Trachten- wie Pelzbekleidung. Ein Festabend mit musikalischer Umrahmung bot dann noch die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und ein Gottesdienst in der Schlosskapelle am Sonntagvormittag rundete die Veranstaltung ab.
JD