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Auf der Suche nach Verständnis

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Samstag, 30.07.2016 - 02:10
Die Sprecher der Gruppe: Johannes Seilern-Aspang, Karl Hasenöhrl und Michael Schmidtkunz (v.l.). Foto: wildgerecht.at © wildgerecht.at
Die Sprecher der Gruppe: Johannes Seilern-Aspang, Karl Hasenöhrl und Michael Schmidtkunz (v.l.). Foto: wildgerecht.at

Die neu entstandene Interessengruppe formierte sich vor allem, um in Zukunft im Diskurs mit Gegnern geschlossen auftreten zu können. Des Weiteren wollen sie der Bevölkerung von Niederösterreich die Möglichkeit geben, sich bei ihnen direkt über die Gatterjagd zu informieren. Das geht es aus einer Pressemitteilung der Initiative hervor.
Da die Initiatoren den Gegnern der Jagdgatter aber von Grund auf das Befeuern einer „polemischen Diskussion“ unterstellen, dürfte sich der Einstieg in eine sachliche Diskussion allerdings schwierig gestalten.
Zusätzlich zur Öffentlichkeitsarbeit legen sich die Jagdgatterbesitzer selbst Standards auf, die über den gesetzlichen Vorgaben liegen. So wolle man sich dazu verpflichten an maximal vier Tagen im Jahr Drückjagden abzuhalten. Das Niederösterreichische Jagdgesetz erlaubt dies an acht Tagen. Außerdem plant die Interessensgruppe sich vermehrt in die Jungjägerausbildung, sowie in den Bereichen Wildforschung, Biotopverbesserung und –gestaltung einzubringen.
Rasso Walch
Weitere Infos finden Sie unter www.wildgerecht.at.