Home News Streit um Elchabschuss: Jäger klagt gegen Jagdreiseveranstalter

Streit um Elchabschuss: Jäger klagt gegen Jagdreiseveranstalter

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Freitag, 13.09.2019 - 13:12
Elchhirsch © Erich Marek
Der Jäger behauptet den Elch nicht getroffen zu haben (Symbolbild).

Ein Jäger aus dem Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) verklagt seinen Jagdreiseveranstalter. Der Grund war eine Jagdreise nach Weißrussland auf einen Elch. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, fordert der Waidmann Schadensersatz in Höhe von 1.500 Euro für ein nicht erlegtes Stück. Der Kläger gibt an, in Weißrussland zwar auf einen geringen Elch geschossen, diesen aber vorbeigeschossen zu haben.

Jäger nimmt Trophäe nicht an

Der Veranstalter hingegen sagt vor Gericht aus, dass der Jäger den Elch getroffen habe. Ein Treiber habe das angeschossene Tier wenig später gefunden. Es sei in einem Sumpf verendet. Die Trophäe habe man dem Jäger per Post zugestellt, dieser habe die Annahme jedoch verweigert. Es sei nicht „seine“ Trophäe.

+++ UPDATE +++

Das Amtsgericht Mönchengladbach wies die Klage ab.