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Streit um angebliche Wölfe: Jetzt spricht der Halter

Wolfshunde-in-Schweden © Detlef H.
Um diese beiden Tiere geht es.

Seit einiger Zeit schwelt in Schweden ein Konflikt über zwei angebliche Wölfe, die ein Deutscher dort halten soll (wir berichteten). Nun hat sich der Besitzer der Tiere gegenüber der Redaktion zu Wort gemeldet:

Jagderleben: Wurden die Wolfshunde in Schweden geboren?

Detlef H.: „Ich habe Nana und Taruk hier in Schweden gekauft. Von einen Mann aus Lappland. Ich hatte ihn über Facebook kennengelernt. Nur leider, nachdem er mir die beiden gebracht hatte, war er irgendwann auf Facebook verschwunden, so habe ich außer seinen Vornamen keine weiteren Angaben von ihm.“

Jagderleben: Warum weisen "Nana" und "Taruk" eine nordamerikanische Abstammung auf?

Detlef H.: „Es sind Amerikanische Wolfshunde, irgendwann war in ihren Vorfahren mal ein amerikanischer Wolf. Das ist aber schon lange her – unsere beiden sind in der F5- bis F7-Generation.“

Jagderleben: Wie soll der Nachweis nun erbracht werden?

Detlef H.: „Man kann nicht nachweisen, in welcher Generation sie sind. Es ist nicht möglich. Man kann es nur sagen, wenn man die vorherige Generationen auch gezüchtet hat, oder man weiß, wer ihre Eltern sind. Man kann über einen DNA-Test feststellen, dass in ihnen Wolf ist, aber das sollte beim Wolfshund auch sein. Das die beiden wie Wölfe aussehen, ist bei einem Wolfshund auch normal. Wenn man sich einen Pudel kauft, sollte der auch auch aussehen wie ein Pudel und nicht wie ein Dackel.“

Jagderleben: Warum bezeichnest du die beiden Tiere bei Facebook selbst als Wölfe?

Detlef H.: „Ich sage liebevoll zu ihnen meine beiden Wölfe zu meiner Frau sage ich ja auch mein kleiner Hase’ – und glaube mir, sie ist ein ganz normaler Mensch.

Jagderleben: Warum fordern die schwedischen Behörden die Tötung und keine Kastration?

Detlef H.: „Wir haben Taruk schon mit einem Jahr kastrieren lassen, da wir keinen Nachwuchs haben wollen. Zumal es Bruder und Schwester sind. Wir haben den Behörden aber auch an geboten, Nana kastrieren zulassen. Warum die Behörden sie nicht am Leben lassen wollen, weiß keiner. Was ist mit dem Tierschutz? Sie haben, und werden nie jemanden etwas tun. Warum sollen sie sterben? Wir (mein Anwalt und ich) haben natürlich Einspruch gegen dieses Urteil erhoben und hoffen das wir Erfolg haben werden.“


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