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Nach Streit um Abschusszahlen: Neues Gamsprojekt in Bayern

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Kathrin Führes
am
Mittwoch, 09.12.2020 - 11:50
Gämse-am-Berg © MEISTERFOTO - stock.adobe.com
In der Vergangenheit gab es mehrfach Diskussionen um Abschusszahlen beim Gamswild.

Mit einem neuen dreijährigen Projekt will Bayern seine Gamsforschung weiter ausbauen. Experten der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) werden dazu künftig eine neuartige Forschungsdisziplin, die sogenannte „Landschaftsgenetik“, anwenden. Dabei sollen Gewebeproben erlegter Gämse Informationen über die genetische Vielfalt, zur räumlichen Verteilung und den Wanderrouten liefern. Auch Rückschlüsse auf Populationsgröße und Populationsszusammensetzung sollen dadurch möglich sein.

Landwirtschaftsministerium trägt die Projektkosten

Laut Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber soll das Projekt auch „die Spekulationen über zu hohe oder zu niedrige Abschusszahlen auf eine sachliche Ebene zurückführen.“ Die Projektkosten in Höhe von rund 400.000 Euro werden vom Landwirtschaftsministerium getragen.


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