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Streik findet Beachtung

Das ARD-Nachtmagazin berichtete sachlich über den Streik der Jäger. <br>Foto: Homepage-Ausriss


Seit dem 1. Oktober 2010 weigert sich die Jägerschaft in Rheinland-Pfalz aus Protest gegen die immer noch erhobene Jagdsteuer, Unfallwild zu entsorgen. Der "Jäger-Streik" hat Eingang in die Berichterstattung der Medien gefunden, so zum Beispiel auch im ARD-Nachtmagazin vom 19. Oktober 2010.
Dort Schildert der Journalist Peter Sonnenberg in einem Filmbeitrag die Situation. Es wird gezeigt, dass die Jägerschaft die Aufgabe der Entsorgung von getötetem Unfallwild ehrenamtlich übernimmt und damit den Kommunen viel Geld spart, da diese eigentlich für die Entsorgung zuständig wären. So wird deutlich gemacht, warum die grüne Zunft es als so ungerecht empfindet, wenn sie andererseits von den Landkreisen mit der Jagdsteuer belastet wird. Gleichzeitig schildert ein Vertreter der Kommunen, warum diese auf die Steuer nicht verzichten (wollen).
Eine sehr sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema, bei der Verständnis für die Jägerschaft und ihr Anliegen mitschwingt. Der Bericht zeigt, dass es beim Thema Jagd – wenigstens ab und an – doch noch fairen Journalismus gibt. Gleichzeit wird aber auch deutlich, dass die Jägerschaft, wenn sie zusammensteht, in der Öffentlichkeit durchaus Gehör finden kann. JMB