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Strafbefehl gegen Tiroler Unglücksschützen

In diesem Erdsitz wurde der Jäger tot aufgefunden. Zur Bergung wurde eine Seite entfernt. Foto: Schanz © Schanz

Die beiden österreichischen Jagdfreunde waren zu Jahresbeginn im bayerischen Burgheim (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen, Bayern) zur Schwarzwildjagd. Eine Kugel des 68-jährigen Unglücksschützen traf nach derzeitigen Kenntnissstand den knapp 400 Meter entfernt sitzenden Freund in den Bauch: dieser verblutete (wir berichteten hier). Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ingolstadt deswegen einen Strafbefehl über 4500 Euro beantragt, der vom Amtsgericht Neuburg auch schon erlassen wurde. Der beschuldigte Rentner soll „donaukurier.de“ zufolge 180 Tagessätze zu 25 Euro bezahlen. Dass der Todesschütze Einspruch einlegt, werde nicht erwartet. Wie die Tiroler Jagdbehörde auf Nachfrage der Redaktion bestätigte, könnte der Unglücksschütze seine Tiroler Jagdkarte verlieren, sollte die zuständige Bezirkshauptmannschaft einen Verstoß gegen die Verlässlichkeit im Waffengesetz feststellen.
MW


Quelle: www.jagderleben.de