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Sterbender Wolf legt Verkehr am Berliner Ring lahm

So fanden die Polizisten den angefahrenen Wolf vor.


Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Brandenburger Polizei über eine Gefahrenstelle auf der Autobahn 10 informiert. Mehrere Autofahrer meldeten ein Tier im Bereich des Berliner Rings, bei dem es sich möglicherweise um einen Wolf handeln würde. Die Verkehrsinfozentrale der Polizei bat daraufhin über den Verkehrsfunk und den Kurznachrichtendienst „Twitter“ vorsichtig an das Stauende heranzufahren und eine Rettungsgasse zu bilden.

Für drei Stunden war die Strecke am Morgen gesperrt. Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um einen Wolf. Dieser lag schwer verletzt an der Mittelleitplanke, berichten die Beamten. Der hinzugezogene Amtstierarzt betäubte das Tier. Nach Untersuchung der Verletzungen entschied er sich allerdings das Tier nicht weiter zu behandeln sondern einzuschläfern.

Der Kadaver wurde dem Landesumweltamt zur Untersuchung übergeben. Wer den Wolf angefahren hat und aus welcher Richtung dieser kam, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. PM/HR


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