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Staupe: Für Hunde tödliches Virus nachgewiesen

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Leonie Engels
am
Mittwoch, 25.05.2022 - 11:58
Toter-Fuchs © www.detlefdaehne.com – stock.adobe.com
Für Füchse verläuft die Krankheit häufig tödlich,

Im Landkreis Günzburg (Bayern) wurden kürzlich mehrere verendete Füchse gefunden. Nun hat das Landratsamt bekannt gegeben, dass die pathologische Untersuchung am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) das tödliche Staupevirus nachgewiesen hat.

Bereits bei einem Fuchs, der im Januar durch Verhaltensstörungen in der Gemeinde Kötz auffiel, wurde Staupe im Gehirn nachgewiesen. In allen untersuchten Fällen konnte eine Tollwutinfektion ausgeschlossen werden. Das Amt weist daraufhin, Hunde an der Leine zu führen und diese nicht in Kontakt mit Füchsen kommen zu lassen. Verhaltensauffällige Füchse sollen dem zuständigen Jagdpächter gemeldet werden.

Hochansteckende Viruskrankheit

Für Menschen ist das Virus ungefährlich. Anders ist es bei den Fleischfressern: Hunde, Füchse, Dachse, Baum- und Steinmarder, Wachsbär, Goldschakal, Seehunde und weitere Pelztiere können schwer erkranken. Dabei sind häufig die Atemwege, Nase und Augen schwer entzündet. Gelangt das Virus ins Gehirn, kommt es zu Ausfallerscheinungen wie Lähmungen, Verhaltensänderungen und unwillkürlichen Muskelzuckungen. Die Sterblichkeitsrate ist hoch. Infizierte freilebende Wildtiere sterben in der Regel. Hunde sollten vorbeugend gegen das Virus geimpft werden.


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