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Startschuss für Wolfszentrum

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks bei der Eröffnung. Foto: S. Hilgers/BMUB


Tauchen künftig Fragen zum Wolf auf, können sich die Landesbehörden jetzt an das Wolfs-Beratungszentrum in Görlitz (Sachsen) wenden. Die nationale Dokumentationsstelle ist als Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren angelegt. Bis zu vier Mitarbeiter aus den wissenschaftlichen Institutionen der Senckenberg Gesellschaft für Naturkunde beantworten die Anfragen. Angesiedelt ist die Einrichtung beim Senckenberg Museum für Naturkunde. Dort werden nun bundesweit Daten über den umstrittenen Beutegreifer gesammelt und aufbereitet. Insbesondere sei der Beratungsbedarf zu konfliktträchtigen Aspekten des Wolfsmanagements gewachsen, sagte die Präsidentin des Bundesamt für Naturschutz (BfN), Beate Jessel. Konkret solle die neue Stelle dafür sorgen, dass Behörden kontinuierlich und aktuell mit Informationen versorgt werden. Zudem soll sie bei schwierigen Fällen helfen und zur Konfliktlösung beitragen, teilte das BfN mit. Insgesamt stellt das Bundesumweltministerium Mittel in Höhe von 425.000 Euro zur Verfügung.
MH/PM