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Städtische Sauhatz

Zuvor betäubt und dann ins Boot. Foto: TV News Kontor © TV News Kontor

Eine Großfahndung in Hamburgs Innenstadt löste am Morgen des 23. Mai eine Rotte Schwarzwild aus. Die erste Meldung kam morgens um kurz nach 7 Uhr von der Lombardsbrücke an der Binnenalster. Sofort rückten Polizeibeamte - mit Maschinenpistolen bewaffnet - und Stadtjäger Olfa Nieß aus. Die Hetze ging durch die hanseatische Innenstadt. Dabei wurde die Rotte gesprengt.
Ob es sich um zwei oder drei Stücke handelt ist unklar. Bis zum Hafen ging die erfolglose Hetzjagd, wo sich die Fährte verlor. Eins soll ins Univiertel geflüchtet sein. Den Fotos und Filmaufnahmen zur Folge handelt es sich um Frischlinge. In Winterhude konnte Nieß dann eine Sau stellen. Dort hatte ein Bürger in seinem Garten ein "panisches Wildschwein" entdeckt. Aus Angst sprang es in den angrenzenden Kanal, konnte aber "gerettet" werden.
Bettina Diercks