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Stadt zahlt Warnreflektoren

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Sonntag, 03.08.2014 - 02:10
Die Stadt ließ diese Leitpfosten an dem Straßenabschnitt aufstellen. Foto: Olaf Wolfram © Olaf Wolfram
Die Stadt ließ diese Leitpfosten an dem Straßenabschnitt aufstellen. Foto: Olaf Wolfram

Es geht um ein etwa 300 Hektar großes Revier bei Schwarzenberg (Erzgebirgskreis). Gepachtet hat es seit 1964 der 84-jährige Manfred Schwallmann. Eine ausgebaute Straße durch seine Jagd forderte in der Vergangenheit einigen Wildtieren das Leben. Deshalb riet er der Stadtverwaltung die Anbringung von Reflektoren, wie Stadtsprecherin Katrin Hübner gegenüber jagderleben berichtete.
Mit Erfolg, denn das Bauamt der Stadt stellte, wie auf dem Bild zu sehen, 157 Leitpfosten mit integrierten blauen Wildwarnern im Wert von etwa 2.000 Euro auf. Kein besonders großer Posten, schließlich hatte der Ausbau der Straße rund eine Million Euro verschlungen. Der Aufpreis für diese speziellen Begrenzungspfähle liegt laut der "Freien Presse" bei zirka 13 Euro pro Stück. Eine Investition die sich schon jetzt ausgezahlt hat. Denn seitdem sie stehen, ereignete sich kein einziger Wildunfall in dem rund zwei Kilometer langen Straßenabschnitt mehr. Nun will der rüstige Jäger die nächste Behörde von der Wirksamkeit überzeugen, da in seinem Revier auch noch eine Bundestraße liegt.
BS