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Stadt verpflichtet zu Drückjagden

Die stetig zunehmenden Schwarzwildschäden in den Gemeinde-Gemarkungen führten zu verstärktem Unmut und Konflikten zwischen Landwirten und Jägern. Um dies zu ändern, entschloss sich das Münsinger Rathaus um Bürgermeister Mike Münzing einen Prozess hin zu einem großflächigen Jagdgesamtkonzept anzustossen. Betroffene Interessensvertreter erarbeiteten daher gemeinsame Zielvorstellungen, die unter Mitwirkung eines externen Moderatoren in ein „Schwarzwildkonzept“ mündeten.
Mit der Neuverpachtung aller 21 Reviere - die Verträge laufen alle zum 31. März 2014 aus - verspricht man sich unter Einbezug einiger neuer „Schwarzwild-Paragraphen“ jetzt, die Schäden in den Griff zu bekommen. Zukünftige Pächter verpflichten sich unter anderem an revierübergreifenden Drückjagden teilzunehmen, überjagende Hunde zuzulassen, sowie an einem jährlichen Informationsaustausch teilzunehmen. Über eine verpflichtende Freigabe von Rehwild auf genannten Drückenjagden ist im Vertragsentwurf, der jagderlebenvorliegt, nichts zu finden.
MW


Das Schwarzwildkonzept im Wortlaut finden Sie hier.