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Stadt legt Geld für Wildschäden zurück

Foto: Reinhard Schneider © Reinhard Schneider

In Weil der Stadt (Landkreis Böblingen) wurde befürchtet, einige Reviere, in denen Schwarzwild heimisch ist, zum 1. April nicht mehr verpachten zu können. Künftig landet daher die Hälfte der Pachtgebühren nicht mehr im städtischen Haushalt, sondern in einer neuen Wildschadenausgleichskasse; zunächst rund 2400 Euro im Jahr.
Das Geld steht den Pächtern zur Verfügung, um einen Teil der Kosten zu ersetzen, die durch Wildschäden entstehen. Bis zu 50 Prozent der Schadenssumme können Jäger auf diesem Weg zurück erhalten. Falls nach Ablauf eines Jagdjahres noch Geld übrig bleibt, wird es in die nächste Saison übertragen. Alternativ könnte es auch für Wildschutzanlagen verwendet werden. Peter Bußmann