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Spezial-Munition für Wildschweine in Stahnsdorf

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Samstag, 22.02.2020 - 15:22
Jaeger-Pfeil-Bogen © zorandim75 - stock.adobe.com
Die Jagd mit Pfeil und Bogen wurde erneut abgelehnt.

Erneut wurde der Einsatz von Pfeil und Bogen bei der Wildschwein-Bejagung in Stahnsdorf (Brandenburg) abgelehnt. Laut Agrarumweltminister Axel Vogel würde so das Problem nicht gelöst werden. Außerdem gäbe es zu viele ungeklärte Punkte, wie beispielsweise das Abprallverhalten der Pfeile. Daher setze man nun auf den Einsatz von schallreduzierter Munition sowie von Fallen.

Nach Angaben der Pressestelle des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz hat die oberste Jagdbehörde des Umweltministeriums ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die Tötungswirkung der Munition untersucht. Ein Ergebnis soll im Frühjahr 2020 vorliegen. Sollte diese speziellen Patronen tierschutzgerecht töten, können Jagdpächter diese dann auf Antrag zur Bejagung im urbanen Gebiet einsetzen. Bei der Thematik des Fallenfangs sollen Jagdpächter von der Wildökologischen Forschungsstelle des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde zukünftig beraten werden.