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Spaziergänger: Politik und Naturschutz bitten um Rücksicht

Familie-Wald © candy1812 - stock.adobe.com
Spaziergänger im Wald häufen sich in Coronazeiten und halten sich dabei nicht immer an die Regeln.

Insbesondere vor dem langen Pfingstwochenende mahnen Politik und Naturschützer zur Rücksicht bei Freizeitaktivitäten. Nach den Corona-Einschränkungen in den letzten Wochen im öffentlichen Raum und den zunehmend wärmer werdenden Temperaturen, lockt es viele Menschen in die freie Natur. Doch bei aller Begeisterung, dürfe nicht vergessen werden auf die Umwelt achtzugeben. Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) appeliert an die Bürgerinnen und Bürger: „Es ist sehr erfreulich, wenn viele jetzt den Wert und die Schätze unserer Heimat erkunden und genießen. Sie sollten aber nicht nur aufeinander achten, sondern auch daran denken, dass die Schönheit der Kulturlandschaft auch durch viel Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern gepflegt und erhalten wird.“ Dazu gehöre auf den Wegen zu bleiben, Absperrungen ernstzunehmen, verursachten Müll wieder zu entsorgen und Hunde an der Leine zu führen. In einigen Bundesländern herrscht ohnehin eine gesetzliche Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit.

Dienstleister unterstützen Naturschutzwacht

Die „faz.de“ berichtet über aktuelle Vorkomnisse in hessischen Naturschutzgebieten. Dem Artikel zufolge gäbe es seit Corona an jedem Wochentag einen höheren Besucherdruck. In Naturschutzgebieten seien demnach Trampelpfade entstanden und ein vermehrtes Müllaufkommen festzustellen. Private Dienstleister seien deshalb mittlerweile zur Unterstützung der örtlichen Naturschutzwacht unterwegs. 


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