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Spaziergänger finden Waffendepot im Wald

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Kathrin Führes
am
Dienstag, 09.03.2021 - 11:44
Polizei-Absperrung © CrimeScene - stock.adobe.com
Die Polizei untersuchte den Fundort und sicherte Spuren (Symbolbild).

Bereits Ende Februar hatten drei Spaziergänger in einem Waldstück bei Osnabrück (Niedersachsen) ein Waffendepot gefunden. Wie der „Spiegel“ berichtet, entdeckten die drei Männer zwischen 20 und 25 Jahren ein eingegrabenes Plastikfass. Dies sei unter Zweigen versteckt und sorgfältig mit Holzbrettern abgesichert sowie mit einer Plastikplane ausgekleidet gewesen. Die hinzugerufene Polizei entdeckte dann in dem Fass eingeschweißte Waffen und Munition. Wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber der Redaktion berichtet, handelt es sich dabei um eine Kalaschnikow AK-47 sowie um eine weitere Langwaffe.

Bombenbauanleitung im Landkreis Harburg gefunden

Genauere Informationen dazu konnte die Sprecherin nicht machen, da sich die Waffen derzeit zur genaueren Untersuchung beim Landeskriminalamt befinden würden. Bei der Munition soll es sich laut „Spiegel“ um 1.430 Schuss handeln. Wer die Waffen dort vergraben hat und wie lange diese dort bereits liegen, konnte die Polizeisprecherin nicht mitteilen. Man habe Spuren gesichert und würde diese derzeit auswerten. Bereits im Januar war im Landkreis Harburg durch einen Waldarbeiter ein Plastikfass mit einer Bombenbauanleitung sowie Chemikalien gefunden worden. Schriftstücke in dem Fass hatten auf ein Depot der Roten-Armee-Fraktion (RAF) hingedeutet. Im aktuellen Fall geht die Polizei jedoch nicht von einer politisch motivierten Tat aus. In beiden Fällen dauern die Untersuchungen an.


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