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Spanien: Jäger demonstrieren gegen Anfeindungen

Die Jäger in Spanien haben gegen Anfeindungen in sozialen Medien demonstriert.


In Spanien sind die Jäger am Sonntag, den 15. April auf die Straßen gegangen. Laut einer Pressemitteilung der Real Federación Española de Caza (RFEC), dem spanischen Jagdverband hatten mehr als 100 000 Jäger in 40 Provinzhauptstädten gegen Anfeindungen in sozialen Netzwerken demonstriert. Es wurden Forderungen an die Regierung gestellt, gegen die Straflosigkeit in sozialen Netzwerken vorzugehen. Die Jagd werde von mehreren internationalen Organisationen als unverzichtbar für den Umwelt- und Artenschutz anerkannt.

Viele Verbände stehen hinter den Jägern

Der Präsident des RFEC Ángel López Maraver forderte in seiner Rede in Madrid die Jäger dazu auf, ihr Recht auf Jagd zu beanspruchen, gab der Verband bekannt. In Spanien übt fast eine Million Menschen die Jagd aus, erklärte Maraver weiter. Der Päsident des Madrider Jagdverbands, Antonio García Ceva forderte Respekt gegenüber der Jagd und den Jägern, da diese ein Motor für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der ländlichen Welt sei. Die Demonstration wurde sowohl von überregionalen und regionalen politischen Parteien, als auch von den ländlichen Verbänden der Bauern, Fischer und Forstleute unterstützt. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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