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Sozialversicherung plädiert für Schalldämpfer

Drueckjagd-Schalldaempfer © Jere Malinen
Insbesondere bei Drückjagden spielt der Schalldämpfer seine Stärken aus, denn viele Jäger können sich nicht mit Gehörschützern anfreunden. Die Berufsgenossenschaft SVLFG spricht sich für Schalldämpfer aus.

In einer Pressemitteilung vom 13. Dezember spricht sich die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) für die bundesweite Legalisierung von Schalldämpfern im Jagdbereich aus. Bei einer Genehmigung sei der Artikel 2 des Grundgesetzes (Recht auf körperliche Unversehrtheit) zu berücksichtigen.

„Es ist unstrittig, dass der Schussknall von Jagdwaffen über kurz oder lang das Gehör des Jägers schädigt. Zudem gefährdet und belastet der Schusslärm die Treiber, Hundeführer und unbeteiligte Dritte“, mahnt die SVLFG und unterstreicht: „Nach Angaben der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen sowie nach Schusslärmmessungen der SVLFG liegt der Mündungsknall von Jagdwaffen bei schalenwildtauglichen Kalibern zwischen 155 und 165 Dezibel (C). Durch Schalldämpfer wird der Schussknall um 20 bis 25 Dezibel (C) gesenkt und dadurch der gesetzlich zulässige Höchstwert von 137 Dezibel (C) in der Regel unterschritten.“

Im Einklang mit dem gesetzlich normierten Grundprinzipien des Arbeitsschutzes müsse der Lärm bereits am Entstehungsort reduziert werden, nicht erst durch eine persönliche Schutzausrüstung am Menschen. PM/RJE


Redaktion jagderleben
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