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Sonderjagd im Kanton Graubünden abgebrochen

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Mittwoch, 16.12.2020 - 16:50
Rotwild-Berg © Marco - stock.adobe.com
Die Sonderjagd im Schweizer Kanton Graubünden wird wegen hohen Schneelagen und Covid-19 abgebrochen.

Der Schweizer Kanton Graubünden gab bekannt, dass die Sonderjagd früher als geplant abgebrochen werde. Grund hierfür seien zum einen die starken Schneemengen, weshalb das Wild stark in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist. Das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden betonte in einer Pressemitteilung: „Eine intensive Jagd auf Hirsch und Reh würde einen starken Eingriff in den Energiehaushalt der Tiere bedeuten“. Ein weiterer Grund sei auch die angespannte Covid-19 Situation.

Abschuss fast erfüllt

Zudem seien die festgelegten Abschusszahlen beinahe erreicht. Es wurden rund 5.500 Stück Rotwild erlegt. Der Abschussplan fordert 5.560 Stück Rotwild. Das anvisierte Geschlechterverhältnis von mindesten 50 Prozent weiblicher Stücke wurde aber verfehlt. Möglicherweise werde die Wildhut in gefährdeten Gebieten noch Einzelabschüsse tätigen. Die Sonderjagd wird im November und Dezember durchgeführt, wenn während der Hochjagd im September nicht ausreichend Wild erlegt wurde. 


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