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Sondereinsatzkommando fasst Wilderer

Die beiden Wilderer wurden von einem Polizeihubschrauber ausfindig gemacht (Symbolbild).


In der Nähe von Innsbruck (Tirol, Österreich) wurden am 5. Oktober zwei Männer von einem Jagdpächter und einem Aufsichtsjäger dabei beobachtet, wie sie auf Gämsen schossen. Die alarmierte Polizei begab sich mit einem Hubschrauber auf die Suche nach den beiden Unbekannten. Dabei wurde auch das österreichische Sondereinsatzkommando „Cobra“ eingesetzt. Dies sei der übliche Ablauf, wenn man damit rechnen müsse, dass Waffen im Spiel sind, erklärte ein Sprecher der Polizei gegenüber der Redaktion. Dem Hubschrauber und der „Cobra-Einheit“ gelang es schließlich auch die Gesuchten zu fassen und abzuführen. 

Waffen und Dokumente eingezogen

Bei den beiden Verdächtigen wurden zerlegbare Jagdwaffen, Schalldämpfer, Funkgeräte, sowie Wildbret und die Häupter von zwei Gämsen gefunden, erklärt die Polizei in einer Pressemitteilung. Die 41-Jährigen waren demnach vollumfänglich geständig. Die Waffen und Gegenstände wurden sichergestellt und die Männer wegen Wilderei angezeigt. Sie waren laut einer Polizeisprecherin beide im Besitz einer Tiroler Jagdkarte und legal im Besitz der Waffen. Die Dokumente und weitere Waffen wurden nun ebenfalls eingezogen. Es wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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