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Sondereinheit beendet Bockjagd

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Donnerstag, 19.06.2014 - 02:10
Jähes Ende einer Jagd: Cobra-Beamte sprechen mit den Jägern. Foto: aktivnews © aktivnews

Was war passiert: Zwei Waidmänner hatten am Montag, den 16. Juni, in ihrem Revier in Puch (Tennengau) einen Rehbock von einer Straße aus beschossen. Für einen Zeugen muss das so furchteinflößend ausgesehen haben, dass er sofort die Polizei anrief. Bei den Beamten ging dann die Meldung ein: „Zwei Männer schießen wahllos in den Wald hinein.“ Mit einem Großaufgebot rückten die Ordnungshüter an und stellen die beiden mit vorgehaltenen Waffen zur Rede. Doch schnell war klar, dass es die Pächter sind, die gemeinsam jagen.
„Waffenrechtlich haben sie sich absolut korrekt verhalten,“ berichtete Polizeisprecher Ortwin Lamprecht gegenüber der Redaktion. Auch jagdrechtlich sei hier nichts zu beanstanden, sagt der Geschäftsführer der Salzburger Jägerschaft, DI Josef Erber. Doch dabei wolle er es nicht beruhen lassen. Erber will nun von der Polizei wissen, warum solche drastische Maßnahmen ergriffen wurden. Für die beiden Grünröcke sei es nämlich ein „sehr schockierendes“ Erlebnis gewesen.
BS