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Mit Soldaten gegen Wilderer

Im Kampf gegen die Wilderei hat Kamerun Soldaten mobilisiert. Foto: James Morgan/WWF © James Morgan/WWF

Die kamerunische Regierung hat militärische Spezialeinheiten in Stellung gebracht, um einwandernde Wilderer von der Elefantenjagd abzuhalten. Laut der Naturschutzorganisation WWF soll es sich um die gleiche sudanesische Bande handeln, die bereits um Frühjahr 2012 mehr als 300 Elefanten im Bouba N’Djida National Park im Norden des Landes wilderte.
Damals hatte die Gruppe mehr als 1.000 Kilometer zurückgelegt. Nun kommen sie früher zurück als von der Regierung angenommen. Die Wilderer seien gut ausgebildet, schwer bewaffnet und kämen zu Pferd in das Land. Das militärische Eingreifen sei die einzige Alternative, um ihnen wirksam entgegenzutreten. Der illegale Abschuss der Dickhäuter hat nach WWF-Angaben so stark zugenommen, dass sie regional ausgerottet werden könnten.
PM/BS