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Sofortiger Jagdstopp

Noch gibt es bei der ASP in Europa keine Überlebenden. Die Symptome sind wie bei diesem kranken Keiler sehr unspezifisch. Foto: FLI/Blome


Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) kürzlich bekanntgab, kamen die an dem Workshop teilnehmenden Vertreter aus Veterinärmedizin, Wildbiologie und Jagdverbänden zu eindeutigen Handlungsempfehlungen. So war man sich einig, dass nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in dem „…betroffenen Gebiet zunächst Jagdruhe herrschen sollte“, um keine Unruhe in die Rotten zu bringen. Versprengte infizierte Sauen könnten so das Virus verschleppen und die Ausbreitung beschleunigen. Die Dauer der Jagdruhe sei aber stark gebiets- und bestandsabhängig. Im Optimalfall erhoffe man sich, dass sich die Krankheit „innerhalb eines Gebiets totläuft“, so FLI-Pressesprecherin Elke Reinking gegenüber jagderleben. Die Jäger sind auch aufgerufen, Fallwild stets zu melden und sechs bis zehn Tage nach Krankheitsausbruch aktiv nach totem Schwarzwild zu suchen.
Weiterhin wurde als präventive Maßnahme gefodert, die Schwarzwildbestände schnellstmöglich abzusenken. Mögliche Vorgehensweisen wie die „Fallenjagd wurden lebhaft erörtert“, so das FLI. Man hätte sich aber auf keine endgültige Strategie festlegen können.

Einen ausführlichen Beitrag zur Afrikanischen Schweinepest finden Sie in Ausgabe 7 der PIRSCH (seit 2. April am Kiosk).
MW